Mit DVB-T2 HD startet eine neue Ära im digitalen Antennenfernsehen

Diese Änderung betrifft nur Deutschland.  Nutzer von Kabelfenrsehen in Luxemburg sind NICHT betroffen.


Am 29. März 2017 erfolgt in vielen Regionen Deutschlands die Umstellung auf DVB-T2 HD. Gleichzeitig endet an den Senderstandorten die auf DVB-T2 HD umgestellt werden das DVB-T-Angebot. An den übrigen Senderstandorten bleibt die DVB-T Verbreitung bis auf Weiteres erhalten. Im Vorfeld der Umstellung benötigen Sie neue Empfangsgeräte, sonst droht Schwarzbild. Für den Empfang sind geeignete Empfangsgeräte (Fernsehgeräte, Set-Top-Boxen, …) erforderlich, die als Orientierungshilfe mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind. Fernsehgeräte können weiter verwendet werden, benötigen jedoch externe Empfangsgeräte. Informieren Sie sich jetzt beim Fachhändler oder online, damit Sie gerüstet sind.

Falls Sie unsicher sind, ob Sie DVB-T nutzen, schauen Sie bitte bei Das Erste oder RTL auf die Teletextseite 199. Dort erhalten Sie Auskunft darüber. Nutzer von Satelliten- oder Kabel-TV sowie IPTV sind nicht betroffen.

DVB-T2 HD ist der Nachfolger des Antennenfernsehens DVB-T. Es bietet eine bessere Qualität (Full-HD) und mehr Programme (rund 40 in den Ballungsräumen). Gründe für den Umstieg sind die Reduktion der bisherigen Übertragungsfrequenzen und der zunehmende Zuschauerwunsch nach HD-Inhalten.

Im Rahmen einer ersten Stufe sind seit dem 31. Mai 2016 sechs Programme in ausgewählten Ballungsräumen über DVB-T2 HD empfangbar. Im Jahresverlauf 2017 und 2018 kommen weitere Regionen hinzu, in denen das gesamte Programmangebot verfügbar sein wird. Bis Mitte 2019 stellt der öffentlich-rechtliche Rundfunk zusätzliche Regionen auf DVB-T2 HD um.

 

© http://www.dvbt2hd.de/

Assemblée générale ordinaire 2017

 

I N V I T A T I O N

Mesdames, Messieurs,

Chers Membres,

Par la présente, nous avons le plaisir de vous inviter à notre Assemblée Générale Ordinaire, qui aura lieu le mardi 14 mars 2017 à 19h00 au Centre Prince Henri à Walferdange.

L’ordre du jour est joint à la présente.

Il est à noter qu’il subsiste encore quatre postes vacants au sein du Conseil d’administration et que des candidatures pour occuper ces postes seront reçues jusqu’à l’ouverture de l’assemblée.

Au cas où vous seriez empêché de participer à l’Assemblée Générale, nous vous prions de bien vouloir vous faire représenter en utilisant la procuration jointe.

En annexe, vous trouverez également le procès-verbal de notre Assemblée Générale du 21 mars 2016.

Au plaisir de vous voir au grand complet à notre assemblée, nous vous prions d’agréer, Mesdames, Messieurs, Chers membres, l’expression de nos sentiments distingués.

Pour le Conseil d’administration,

Le Président

 

Assemblée Générale Ordinaire

qui aura lieu le lundi, 21 mars 2016 à 19h00 au Centre Prince Henri à Walferdange

L’ordre du j’our est le suivant :

  1. Allocution de bienvenu du Président
  2. Rapport d’activité du Secrétaire Général
  3. Rapport du Trésorier Général
  4. Rapport des Révisuers de Caisse
  5. Approbation des comptes de l’exercice 2015 et décharge à accorder au Conseil d’Administration
  6. Décharge à accorder aux Révisieurs de Caisse
  7. Nomination des Réviseurs de Caisse pour l’exercice 2016
  8. Présentation et approbation du budget pour l’exercice 2016
  9. Election statutaires
    Il est à noter il subsiste encore quelques postes vacants au sein du Conseil d’Adminstration.
    D’éventuelles candidatures seront admises jusqu’à l’ouverture de l’Assemblée Générale
  10. Perspectives 2016
  11. Divers

A l’issue de l’Assemblée, le vin d’honneur sera offert aux participants

Pour le Conseil d’Administration
Le Président

Schlaues Schauen

Nur gucken, was vorgesetzt wird, ist vorbei – Das Internet erobert den Fernseher

In der Europäischen Union wurde laut „IP Network“, der Vermarktungstochter der RTL Group, noch nie so viel ferngesehen wie heute. Dabei besitzt hier inzwischen jeder Haushalt mindestens ein Fernsehgerät, wobei drei Viertel schon Flachbildfernseher sind.

2012 wurden weltweit 232 Millionen TV-Geräte verkauft, der überwiegende Teil LCD-Plasmafernseher. Diese sollen Voraussagen zufolge 2016 weltweit 243 Millionen Mal verkauft werden, und Smart-TV-Geräte bis dahin sogar mehr als 150 Millionen Mal.

Dabei hat, global gesehen, 2011 China laut Analysten von Displaybank erstmals Nordamerika als größter Absatzmarkt von LCD-Fernsehern überholt. Der nächste Trend: Laut Beratergesellschaft PWC ist nach Smartphones und Tablet-PCs nun mit sogenannten Smart-TVs, also internetfähigen Fernsehgeräten, die nächste Generation von Unterhaltungsgeräten auf dem Vormarsch. Klar geht es in Richtung Digitalisierung und Multifunktionalität.

Jeder dritte Flachbildfernseherin Europa ist internetfähig

Nach Daten des European Information Technology Observatory (EITO) hat letztes Jahr der Verkauf von Fernsehgeräten mit Internetzugang europaweit geboomt. Die Zahl der in der Europäischen Union verkauften sogenannten Connected-TV-Geräte soll demnach 2012 um etwa 68 Prozent auf 19,1 Millionen gestiegen sein. Damit ist in Europa bereits deutlich mehr als jeder dritte (37 Prozent) verkaufte Flachbildfernseher internetfähig. Der Umsatz mit diesen Geräten ist um rund 40 Prozent gestiegen – auf mehr als 14 Milliarden Euro.

Derzeit sind die meisten Smart-TVs im vergangenen Jahr laut dem Marktforschungsunternehmen Strategic Analytics in Japan installiert gewesen, gefolgt von den USA und China, Deutschland und dem Vereinigten Königreich,

Ultra-HD-Geräte und 3D-Fernseher gewinnen, je günstiger sie werden, umso mehr an Nachfrage, doch der Trend geht vor allem nach: Schlauer Fernsehen – das online verbundene Fernsehgerät, mit dem man schauen kann, was und wann man will, ja, ein Fernsehgerät, das nicht allein ein Fernsehgerät, sondern auch zum Kommunizieren, als Internetzugang und als Supercomputer für die Steuerung des Haushalts genutzt wird.

Harter Konkurrenzkampf

Genauso hart wie der Konkurrenzkampf bei Smartphones und Notebooks tobt, tobt er bei den Fernsehgerätehersteller: Der deutsche Hersteller Loewe, dessen Umsatz binnen fünf Jahren von 374 auf 250 Millionen Euro gefallen war, hat darum im Oktober Insolvenz anmelden müssen. Viele Hersteller wie die Japaner Sony und Panasonic oder auch Philips aus den Niederlanden schreiben in diesem Segment sogar Verluste. Philips, mit einem weltweiten Marktanteil in diesem Segment von weniger als 5%, hat darum seine TV-Sparte 2012 in ein Joint-Venture mit dem taiwanesischen Unternehmen TP Vision ausgelagert. Dorther, aus Taiwan, dürfte auch der Großteil der Flachbildfernseher kommen, hergestellt von Firmen wie Innolux (CMI) oder AUO, die fast 80% der neusten ultrascharfen 4k-HD-Geräte herstellen.

Was den Smart-TV-Markt angeht, rechnen Branchenexperten damit, dass Smart-TV-Geräte spätestens 2015 den Massenmarkt erobern werden. Damit stehen auch die Fernsehsender vor der großen Herausforderung, wie sie die Verschmelzung von TV und Internet für sich nutzen wollen.

Der deutsche Sender ProSiebenSat.1 startet darum mit der Onlinecommunity MyVideo als Applikation auf den Portalen der TV-Hersteller einen nächsten Schritt Richtung interaktive Zukunft, während umgekehrt das Musikfernsehen von einst mehr oder weniger schon ins Internet abgewandert ist.

Dass die Nutzung entgeltpflichtiger Dienstleistungen auf dem Smart-TV zunehmen werden, gilt als sicher. „Von der TV-Branche sind Pioniergeist und Mut gefordert, um das digitale Neuland – auch in Konkurrenz zu großen globalen Playern – zu erobern“, so das Fazit von PWC in ihrer jüngtsten Marktstudie zur Zukunft der Medien- und Unterhaltungsindustrie.

© journal.lu – 19.11.2013 – Marco MENG

Quelles chaînes de télé regardez-vous le plus?

LUXEMBOURG – Que vous soyez de nationalité portugaise, allemande ou encore luxembourgeoise, vous ne regardez pas de la même manière votre petite écran, révèle une étude publiée par le Statec.

Selon l’étude (voir en fin d’article), qui se base sur les pratiques des six principales communautés composant le Grand-Duché (luxembourgeoise, portugaise, italienne, belge, allemande et française), ce sont les chaînes allemandes qui sont le plus regardées à la télévision. En effet, l’enquête révèle une préférence pour les programmes diffusés dans la langue de Goethe, qui représentent 63% des chaînes visionnées le plus souvent. La télévision française arrive en seconde position (56%), suivie enfin des chaînes nationales (45%). Mais si l’on regarde de plus près chaque nationalité, on constate que l’usage de la télécommande est bien plus complexe qu’il n’y paraît.

Premier constat, les chaînes luxembourgeoises ne sont quasiment pas regardées par les communautés étrangères, et ce, pour deux raisons principales. «Tout d’abord, ces programmes sont essentiellement en langue luxembourgeoise et excluent donc les populations non luxembourgophones à l’exception de certains comme le journal télévisé quotidien de Télé Letzebuerg qui peut être regardé avec des sous-titrages en français et en allemand et dont les contenus en font l’émission la plus regardée du pays. Par ailleurs, le marché télévisuel luxembourgeois n’est pas suffisamment étendu pour offrir des contenus nombreux et diversifiés», précise l’étude.

Qui sont les plus chauvins?

Les Luxembourgeois sont d’ailleurs près de 60% à préférer la télévision allemande contre un peu plus de 20% pour la télévision nationale. «Nous avons pu constater que les téléspectateurs luxembourgeois sont les seuls à s’intéresser massivement aux chaînes allemandes», fait remarquer l’enquête. L’explication vient des liens amicaux que la population a créée en dehors de ses pratiques télévisuelles: «12% des téléspectateurs luxembourgeois regardant en priorité la télévision allemande ont des amis d’outre-Moselle contre 4% chez ceux qui regardent d’autres chaînes». Autre indicatif important, le cercle professionnel. Cela dépend en effet beaucoup du métier et de la pratique de l’allemand au quotidien.

Du côté des autres nationalités, l’enquête souligne un point important. Les francophones et Portugais installés dans le pays depuis plus de 20 ans manifestent un attachement plus important que les autres pour la télévision nationale. Mais si l’on comptabilise sur l’ensemble des résidents étrangers, ce sont les Italiens qui restent les plus fidèles. Les Portugais regardent d’abord les chaînes portugaises (50%), puis les chaînes françaises (40%).

La langue de Molière a également les faveurs des Belges (60%). Quant aux Italiens, ils regardent quasi à égalité les chaînes en langue maternelle et celles en français. Enfin, près de 90% des Français et Allemands choisissent un programme dans leur langue maternelle. Ce sont les plus chauvins des six communautés selon l’étude que vous pouvez consulter en détail sur ce lien. (version PDF)

L’étude
Cette étude publiée lundi par le Statec a été commandée par le ministère de la Culture au CEPS/INSTEAD et repose sur l’ensemble de la population âgée de plus de 15 ans. Les pratiques télévisuelles ont été observées entre 2009 et 2010.

© NS/L’essentiel – 22 janv 2014

SES continue à étendre sa couverture des foyers au Benelux

  • Le nombre de foyers belges desservis par le satellite ASTRA augmente de 19 %
  • La portée de la position 23,5 degrés est au Benelux croît de 12 %

Luxembourg, le 27 mai 2013  –  SES ( NYSE Euronext Paris and Luxembourg Stock Exchange: SESG) a annoncé aujourd’hui avoir encore augmenté sa couverture de foyers au Benelux en 2012, dépassant les 1,2 millions de foyers. Avec une hausse de 19 % par rapport à l’année dernière, la Belgique est en tête de la croissance des foyers couverts par le satellite ASTRA au Benelux. Au Luxembourg, le nombre de foyer recevant des programmes directement par la flotte SES a augmenté de 16 %. C’est ce que montre, entre autres informations, l’étude de marché annuelle SES Satellite Monitor.

L’étude indique également que 980 000 foyers recevant le satellite au Benelux peuvent désormais recevoir les transmissions via la position orbitale 23,5 degrés est, soit une hausse de 12 % en 2012. Aux Pays-Bas, 93 % des foyers recevant le satellite sont désormais réglés sur la position orbitale 23,5 degrés est, seulement six ans après son introduction comme nouveau point direct à domicile pour ce marché.

Au total, SES couvre désormais 97 % de tous les foyers recevant le satellite au Benelux. De plus, tous les grands fournisseurs de câble et de télévision IP du Benelux utilisent la flotte de satellites SES pour la redistribution d’une ou plusieurs chaînes. Résultat, la couverture totale de SES au Benelux atteint 11,8 millions de foyers, soit 94 % de tous les foyers équipés d’un téléviseur au Benelux.

La HD est un élément important qui soutient la croissance continue de la couverture des satellites SES au Benelux, comme en témoignent de nombreuses chaînes HD néerlandaises et belges via Canal Digitaal, TV Vlaanderen et TéléSAT, les plate-formes de télévision par satellite du groupe M7 pour les Pays-Bas et la Belgique. La position orbitale 23,5 degrés est sert également à la transmission des chaînes de télévision luxembourgeoises telles que RTL Télé Lëtzebuerg et Chamber TV.

Le SES Satellite Monitor confirme par ailleurs la popularité croissante de la réception satellite auprès des personnes qui voyagent au Benelux et au-delà. Plus d’un demi-million de foyers néerlandais et belges reçoivent les chaînes de télévision et de radio via la flotte de satellites SES pendant leurs vacances, profitant ainsi de sa couverture européenne. Les utilisateurs familiaux du satellite peuvent désormais aussi opter pour l’Internet par satellite fourni par SES Broadband Services et son partenaire au Benelux, Hertzinger.

« Nous sommes enchantés des résultats du SES Satellite Monitor pour le Benelux », déclare Bill Wijdeveld, directeur général de la filiale Benelux de SES. « Cela renforce notre rôle dans cette région importante, en étroit partenariat avec notre client, le groupe M7. Cette croissance confirme également que sur un marché dominé par les infrastructures terrestres, le satellite a un rôle important à jouer, notamment en matière d’innovation. Nous sommes convaincus que le satellite restera l’infrastructure leader pour la fourniture de la plus vaste palette de chaînes HD à la plus vaste audience possible. »

Pour plus d’informations :
SES
Markus Payer
Communication marché et RP

Neue GEZ-Gebühren

Neue GEZ-Gebühren: Das kommt 2013 auf Sie zu

Ab 1. Januar 2013 muss jeder Haushalt Beitragsätze für Rundfunkgeräte zahlen. Mit der neusten Reform des Rundfunkstaatsvertrags wird dann pro Haushalt eine Pauschale für alle Geräte fällig, so dass kein Bundesbürger mehr die Möglichkeit hat, sich von dieser Abgabe zu befreien. Aus der altbekannten « GEZ-Gebühr » wird « AZDBS » – der « ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservice ». Wir erklären Ihnen, was sich für Sie durch die Reform ändert.

Ab 2013: Pauschale für alle Geräte

Aktuell ist es so: Wer einen Fernseher besitzt, bekommt monatlich von der Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten 17,98 Euro in Rechnung gestellt. Wer nur ein Radio nutzt, zahlt derzeit lediglich 5,76 Euro. Wer angibt, dass er weder Radio, noch TV, Internet oder Handy besitzt, musste bislang nichts zahlen. Ab Januar 2013 wird pro Haushalt eine Grundpauschale für alle Geräte berechnet.

Die neue GEZ-Gebühr kommt ab 2013

Jeder Haushalt zahlt dann monatlich 17,98 Euro, was dem bisherigen Höchstsatz entspricht. Dabei ist es egal, welche Geräte im Haushalt zur Verfügung stehen und genutzt werden. Für jede weitere Wohnung, wie Zweit- und Nebenwohnungen oder Ferienwohnungen, werden je weitere 17,98 Euro fällig. Zimmer in Gemeinschaftsunterkünften, Internaten und Kasernen sowie Gartenlauben in Kleingärten, die nicht zum wohnen eignen, gehören nicht dazu.

Regelungen zur Beitragsbefreiung

Empfänger von Sozialleistungen, wie Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung, sowie Studierende und Auszubildende, die BAföG beziehen, können sich mit einem Nachweis wie bisher von der Gebühr befreien lassen. Menschen mit Behinderung mit dem Merkzeichen « RF » zahlen monatlich nur 5,99 Euro und Taubblinde sind von der Gebühr weiterhin befreit. Mit der Haushaltsabgabe können sich nun auch Schwarzseher nur noch schwerlich vor der GEZ-Gebühr drücken. Nichtzahlen gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. (Wie Sie sich von der GEZ-Gebühr befreien können)

Die neue GEZ-Gebühr und ihre Vorteile

Familien mit mehreren Rundfunkempfangsgeräten werden entlastet. Bislang mussten erwachsene Kinder und Großeltern, die zusammen in einem Haushalt leben, ihre eigenen Geräte voll bezahlen. Ab 2013 wird nur noch eine Abgabe für den gesamten Haushalt erhoben. Auch Wohngemeinschaften profitieren erheblich von der neuen Haushaltsabgabe: Unabhängig von der Personenzahl in der Wohngemeinschaft muss nur noch einmal gezahlt werden. Durch die neue Reform werden dann auch die überraschenden Besuche der GEZ-Kontrolleure Geschichte sein – es ist ja ganz gleich, wie viele und welche Geräte in einem Haushalt vorhanden sind.

Unternehmen erhalten ermäßigten Beitrag

Auch für Unternehmen wird sich einiges ändern. Sie profitieren von der geplanten Neuerung. Statt der bisherigen Abgabe für jedes einzelne Gerät richtet sich die Größe der neuen Abgabe nun nach der Zahl der Angestellten und der Standorte. Kleine Unternehmen mit bis zu acht Mitarbeitern an einem Standort können sich über einen stark ermäßigten Beitrag von 5,99 Euro freuen. Ab neun Mitarbeitern sind es schon 17,98 Euro, ab 20 Mitarbeitern 35,96 Euro und so weiter. Der Höchstsatz liegt bei 20.000 Mitarbeitern oder mehr und 3.236,40 Euro.

GEZ-Gebühren bleiben bis 2016 stabil

Jürgen Doetz, Präsident des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), wagt auf der Webseite der Fernsehzeitschrift « TV Today » einen Blick in die Zukunft: „Es wird nur noch eine deutlich abgespeckte Verwaltung geben. Damit würde der Berufsstand der GEZ-Sheriffs aussterben. Die sind künftig überflüssig, die Bespitzelung würde aufhören, und das wäre ein großer Vorteil. » (Von der GEZ erwischt – Muss ich meine Gebühren rückwirkend bezahlen?)

Nachteile der neuen Abgabe

Jeder muss künftig zahlen – sogar diejenigen, die weder Fernseher noch Radio besitzen. Dadurch sind diejenigen im Nachteil, die bisher nur einen internetfähigen PC oder ein Smartphone nutzten und monatlich nur die Grundgebühr von 5,76 Euro zahlen mussten. Außerdem kennt die neue GEZ-Gebühr kaum mehr Befreiungen für einen Haushalt.

Laut pcwelt.de darf die GEZ nun mit Mehreinnahmen rechnen. Bisher bekam sie im Schnitt rund 7,3 Milliarden Euro pro Jahr, etwa 164 Millionen Euro davon kostete schon der Betrieb selbst. Durch die geplanten Personaleinsparungen der wegfallenden Prüfer soll noch mehr Geld in die Kassen kommen. Es ist jedoch nicht wahrscheinlich, dass die Einsparungen an die Zahlenden weitergegeben werden.

Und noch ein Punkt: Manche Haushalte sollten aufpassen, dass sie künftig nicht zu viel bezahlen. Denn für Haushalte, in denen unverheiratete Paare oder Eltern mit erwachsenen Kindern zusammenleben, die schon selbst Geld verdienen, wird ab nächstem Jahr nur noch eine Haushaltsabgabe fällig. Bislang wurden dort mehrfach GEZ-Gebühren fällig – die GEZ kann aber nicht feststellen, wer gemeinsam in einem Haushalt lebt. Letztlich bleibt dann nur, dass sich die Betroffenen melden und zu viel gezahlte Beiträge zurückfordern.

Das Echo bei den Sendern

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk zeigt sich erfreut über die Entwicklung. Der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust findet die Reform um die neue GEZ-Gebühr « einfach gerecht », während ZDF-Intendant Markus Schächter betont, dass der Rundfunkbeitrag einfacher und effektiver sei und so für mehr Beitragsgerechtigkeit sorge. Dem « Spiegel » zufolge bedurfte die Entwicklung der Medien in der digitalen Welt dringend einer Reform. Das alte Modell war nicht mehr zeitgemäß, Radio und Fernsehen werden nicht mehr nur mit traditionellen Geräten empfangen, sondern auch auf dem PC oder mobil über Smartphones, Tablet-PCs oder Laptops.

Quelle: lm (CF) / nic

http://ratgeber.t-online.de/neue-gez-gebuehren-das-kommt-2013-auf-sie-zu/id_48751370/index

Öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender gleichen ihre Programmlautstärke an

Mit dem Start der Internationalen Funk-Ausstellung IFA am 31. August senden die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender ihre Programme mit einheitlicher Lautstärke. Lautstärkesprünge beim Umschalten zwischen den Sendern sowie zwischen den Programmbeiträgen innerhalb eines Senders sollen dadurch deutlich verringert werden. Dies gilt grundsätzlich für alle Programmbeiträge, also auch für Werbung und Trailer. Die bewusst dramaturgisch eingesetzte Klangdynamik innerhalb eines Sendebeitrags oder eines Werbespots bleibt als elementares Gestaltungsmerkmal davon allerdings unberührt, d. h., einzelne Momente oder Passagen unterschiedlicher Lautstärke wird es auch weiterhin geben.

Für die Zuschauer hat die lautheitsnormierte Ausstrahlung den Effekt, dass Lautstärkesprünge zwischen den Sendern oder zwischen den Programmbeiträgen eines Senders zukünftig weitaus seltener werden.

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammanbieter in Deutschland, die privaten Free- und Pay-TV-Anbieter sowie alle ihre Marktpartner – Vermarkter, Agenturen und werbende Unternehmen – haben seit Anfang des Jahres die erforderlichen Vorbereitungen getroffen, um zum Start der IFA ihre Programme lautheitsnormiert ausstrahlen zu können.

Der Vorsitzende der Produktions- und Technik-Kommission ARD/ZDF (PTKO), Heinz-Joachim Weber (WDR), betont die gute Abstimmung zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbietern bei diesem für die Zuschauer wichtigen Thema. „Durch den technischen Fortschritt haben wir nun die Möglichkeit, lautheitsnormiert zu produzieren und die Lautheit unserer Programme zu harmonisieren. Ich verspreche mir davon, ein seit vielen Jahren bekanntes Ärgernis im Sinne unserer Zuschauer zu lösen oder zumindest zu verbessern“.

ZDF-Produktionsdirektor Dr. Andreas Bereczky: „Mit dem neuen Aussteuerungsverfahren wird es gelingen, einen echten Mehrwert für unsere Zuschauer zu schaffen: Programmübergänge werden sowohl senderintern als auch senderübergreifend harmonischer. Wir sind davon überzeugt, dass sich auf Basis der vereinbarten Lautheits-Richtlinie auch neue Gestaltungsspielräume beim Fernsehton entwickeln werden.“

Sebastian Artymiak (Leiter Medientechnologie des VPRT): Für die TV-Sender war die Anpassung mit einem erheblichen organisatorischen, technischen und finanziellen Aufwand verbunden. Die Sender arbeiten permanent daran, hochwertige Programme in bester Bild- und Tonqualität in die Wohnzimmer zu bringen. Die geplante Anpassung stellt nun auch einen wichtigen Schritt für die senderübergreifende Optimierung dar.

Ausgangspunkt der gemeinsamen Vorgehensweise ist eine neue internationale Empfehlung der EBU (European Broadcasting Union) zur Lautheitsmessung und –Aussteuerung. Die neue Generation von Messgeräten ermöglicht nun die Aussteuerung nach « Lautheit » und löst damit die bisher bekannte Spitzenpegelmessung ab. Dadurch kann der Sendebeitrag so produziert werden, dass die Lautstärke am Sendeausgang einen definierten Wert aufweist.

©   www.vprt.de   27. August 2012